In einer umfangreichen Präferenzstudie hat Janssen-Cilag die 20 wichtigsten Therapieziele einer medikamentösen Behandlung in der Schizophrenie aus Sicht von Ärzten, Krankenkassen, Patienten und Angehörigen beleuchtet und aus den verschiedenen Perspektiven bewerten lassen. Stellt man die Beurteilungen gegenüber, lassen sich neben vielen Gemeinsamkeiten auch gravierende Unterschiede feststellen.
Das Krankheitsbild Schizophrenie ist komplex und nur mit einer zwischen allen an der Versorgung Beteiligten optimal abgestimmten Therapie lässt sich für die Patienten das bestmögliche Ergebnis erzielen. Es ist daher essentiell, die Erwartungen aller Beteiligten - auch und vor allem die der Patienten richtig einzuschätzen, um ein optimales Versorgungsangebot zu schaffen.
Janssen-Cilag hat in einer Präferenzstudie u.a. die 20 wichtigsten Therapieziele einer medikamentösen Behandlung in der Schizophrenie aus Sicht von Ärzten, Krankenkassen, Patienten und Angehörigen aus den verschiedenen Perspektiven bewerten lassen und die Ergebnisse zusammen mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf analysiert. Stellt man die Beurteilungen der an der Versorgung Beteiligten gegenüber, lassen sich neben vielen Gemeinsamkeiten auch gravierende Unterschiede feststellen: Ärzte, Angehörige und Krankenkassen beurteilen zwar die gleichen Therapieziele als wichtig, aber stellen sie in eine andere Rangfolge.
Ein anderer Teil der Studie, der in Kooperation mit der John Hopkins Universität in Baltimore durchgeführt wurde, zeigt, dass Patienten mit Schizophrenie auch den Nutzen unterschiedlicher Therapiealternativen bewerten können. Nach den Ergebnissen sind ihnen die "Kontrolle über die eigenen Körperbewegungen", "Bewältigung täglicher Aufgaben", "Unterstützung durch den Arzt" sowie die "Fähigkeit, wieder klar denken und sozial aktiv sein zu können" deutlich wichtiger als die klassischen klinischen Endpunkte wie Reduzierung (positiver) Krankheitssymptome und Vermeidung eines Rückfalls.
Janssen-Cilag legt schon seit einigen Jahren großen Wert auf die systematische Erfassung der Patientenpräferenzen, um auf dieser Basis die Patientenorientierung in der Versorgung weiter auszubauen und maßgeschneiderte Versorgungskonzepte zu entwickeln. Neben der Schizophrenie hat Janssen-Cilag bereits Präferenzstudien in den Indikationen ADHS, Multiples Myelom und HIV durchgeführt.
Eine kurzen Überblick über die Studienergebnisse in der Indikation Schizophrenie finden Sie
hier und
hier.
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Lara Slawik (Telefon: 02137/955-1246 oder
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