Preisträger 1997-2004
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Preisträger 2000
| 1. Angehörigenvisiten bei dementen Patienten |
| Initiator: |
Dr. Johannes Johannsen
jetzt: Rheinische Kliniken Köln
Wilhelm-Griesinger-Str. 23
51109 Köln
Tel: 0221/89 93 201
Fax: 0221/89 93 590 johannes.johannsen@lvr.de |
| Start: |
1989 |
| Ansprechpartner: |
Dr. Johannes Johannsen Rheinische Kliniken Köln
Wilhelm-Griesinger-Str. 23
51109 Köln
Tel.: 0221-8993201 johannes.johannsen@lvr.de |
| Kurzbeschreibung: |
Angehörige von Patienten mit organischen Psychosen, die nicht unmittelbar zur Familie gehören müssen, sondern auch im weiteren Sinne Anteil an der Krankheit des Patienten nehmen, haben die Möglichkeit einmal wöchentlich an der Visite des leitenden Arztes teilzunehmen. Dadurch wird der aktive Austausch von Fragen, Sorgen und Wünschen gefördert und ein positives Verhältnis zwischen den Bezugspersonen und dem Pflegepersonal geschaffen. Die Patienten sprechen in hohem Masse gut auf diese "Familientherapie" an. |
| Zielsetzung: |
Erhalt von Lebensqualität und -freude, aktiver Dialog und offener Umgang aller Sorgetragenden, schnellere Rückkehr in die vertraute Wohnsituation, Vorbildfunktion für weitere familientherapeutische Maßnahmen. |
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| 2. Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V. |
| Initiator: |
Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V. |
| Start: |
1997 |
| Ansprechpartner: |
Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V.
Prof. Dr. Dr. R. D. Hirsch, Peter Flötken
Goetheallee 51
53225 Bonn
Tel.: 0228-5512214 info@hsm-bonn.de |
| Kurzbeschreibung: |
Die Organisation widmet sich dem Tabuthema der zunehmenden seelischen und körperlichen Gewalt, Misshandlungen und Vernachlässigung von alten Menschen und bietet Unterstützung von einer umsichtigen Beratung bis hin zu konkreten Problemlösungen für Betroffene, deren Familien und Pflegende. |
| Zielsetzung: |
Enttabuisierung der Thematik; Praxiserfahrungen zu wissenschaftlichen Auswertungen führen, um die Aus- und Fortbildung von Pflegepersonal zu verbessern; qualifizierte Hilfe bieten; den Stellenwert des Pflegeberufes aufwerten und gewonnene Erkenntnisse als Themen im Gesundheitswesen und der Sozialpolitik platzieren. |
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| 3. Transaktionskostenansatz im Gesundheitswesen (Projekt nicht mehr existent) |
| Initiator: |
Forschungsgruppe um Prof. Dr. Birger P. Priddat, Lehrstuhl für Volkswirtschaft und Philosophie der Universität Witten/Herdecke |
| Start: |
1995 |
| Ansprechpartner: |
Universität Witten/Herdecke,
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Prof. Dr. Birger P. Priddat
Alfred-Herrhausen-Straße 5 b
58448 Witten
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| Kurzbeschreibung: |
Die Forschungsgruppe hat sich dem Problem unseres staatlichen Gesundheitswesens aus theoretisch wirtschaftswissenschaftlicher Sicht gewidmet: Das Budgetdefizit wächst, die Appelle nach mindestens gleichbleibenden therapeutischen und diagnostischen Leistungen sind gepaart mit einer stetigen Forderung nach einer Kostensenkung. Diese Situation ist aus ökonomischer Sicht bisher kaum untersucht worden. Besonders interessant scheint das zukunftsweisende Potenzial der Arbeit: die Implementierung der Theorie in ein reales Handlungsmodell. |
| Zielsetzung: |
Dem neuen Denkansatz wird das Potentzal zugesprochen, zur Entwicklung von Anwendungsmethoden auf dem Gebiet der Gesundheitsökonomie zu führen. Die Analyse birgt zukunftsweisende Perspektiven, die realistisch und praxisnah konzipiert sind. Die Leistung der Arbeit liegt in der nüchternen Analyse der Kostenstruktur unseres Gesundheitswesen: je spezialisierter, arbeitsteiliger und untransparenter ein Markt ist, desto höher sind die Kosten. |
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