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04/02/2010  -  Bürger fordern: Patientenversorgung besser vernetzen
Neuss, 3. Februar 2010. Mehr als 25 von 100 Euro werden im Gesundheitswesen falsch oder unwirtschaftlich eingesetzt - so die Einschätzung der Bundesbürger aus einer repräsentativen Umfrage. Durchgeführt wurde sie vom Meinungsforschungs-institut Psychonomics im Auftrag von Janssen-Cilag. Das forschende Pharmaunternehmen gibt seit mehr als 15 Jahren mit der Delphi-Studienreihe Impulse zur Gestaltung des Gesundheitswesens. Konkret fordert die Bevölkerung die Gesundheitsvorsorge auszubauen, die Wirtschaftlichkeit im System zu steigern und eine optimale Abstimmung aller an der Therapie Beteiligten zu fördern. Rund 100 Tage nach Amtsantritt gibt es für den Gesundheitsminister und die von ihm ins Leben gerufene Regierungs-kommission alle Hände voll zu tun.

Laut der aktuellen Studie*) beurteilen die Bürger die Koordination der Versorgung schonungslos negativ. Nur jeder zwanzigste sieht die Versorgung der Patienten gut aufeinander abgestimmt. Je schlechter der subjektive Gesundheitszustand, desto härter fällt dieses Urteil aus. Neben der Politik und den Ärzten ist auch die Pharmaindustrie gefordert. 73 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten, dass sich Pharma-unternehmen daran beteiligen, das Gesundheitswesen zu verbessern.


Zum herunterladen der Umfrage klicken Sie bitte hier.

Dazu Hans Wormann, Mitglied der Geschäftsführung von Janssen-Cilag: "Es geht heute nicht mehr ausschließlich darum, neue und bessere Medikamente zu entwickeln. Es kommt auch entscheidend darauf an, wie sie eingesetzt werden." Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sich durch ein abgestimmtes Versorgungs-management die Qualität der Versorgung und gleichzeitig die Effizienz steigern lassen.**) Das gilt besonders für chronisch Kranke, die über einen längeren Zeitraum oder sogar ihr ganzes Leben auf Medikamente angewiesen sind. "Wir können und wollen als Partner mit unserem Wissen mit daran arbeiten, Versorgungsprozesse zu verbessern oder - wenn sinnvoll - auch ganz neu zu gestalten", konkretisiert Wormann.

Aus Sicht der Patienten kommentiert Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG Selbsthilfe, der Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen, die zentralen Umfrageergebnisse und versteht sie als Anregung für die Politik, sich stärker mit den Themen Gesundheits-vorsorge und Prävention auseinander zu setzen. "Die Verbesserung der Versorgungsqualität und die Früherkennung und Vermeidung von Erkrankungen sind der eigentliche Maßstab für die Reformdiskussion im Gesundheitswesen. In der Bevölkerung gibt es ein hohes Bewusstsein dafür, dass man auch durch seine eigene Lebensführung mit dazu beitragen kann, Erkrankungen und damit auch Krankheitskosten zu vermeiden. Es gibt viele Schnittstellenprobleme in der Patientenversorgung, die sich optimieren lassen - das erleben auch wir immer wieder."

Wer an den detaillierten Ergebnissen der aktuellen Umfrage interessiert ist, kann sich wenden an:

Janssen-Cilag GmbH
Kristina Wolff
Pressesprecherin
41470 Neuss
Fax: +49 (0)2137 - 955 930
E-Mail: kwolff@its.jnj.com

*) Die repräsentative Umfrage wurde durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Psychonomics. Initiiert hat sie das forschende Pharmaunternehmen Janssen-Cilag- Es gibt auch seit mehr als 15 Jahren die Delphi-Studienreihe zur Zukunft des Gesundheitswesens heraus. Ziel dieser Studienreihe und der aktuellen Umfrage ist es, Impulse für die Diskussion um eine bedarfsgerechte und finanzierbare medizinische Versorgung zu geben.
**) Versorgungsforschung - Ergebnisse der gemeinsamen Förderung durch das BMBF und die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen (2000 - 2008)
***) 5. Janssen-Cilag Delphi-Studie "Perspektive 2020 - Gesundheit als Chance!", 2009

Eine Information der
Janssen-Cilag GmbH
Johnson & Johnson Platz 1
41470 Neuss

Die vollständige Presseinformation können Sie hier als pdf-Datei downloaden.

Pressekontakt:
Kristina Wolff
Janssen-Cilag GmbH
Johnson & Johnson Platz 1
41470 Neuss
Tel: +49 (0)2137 - 955 930
Fax: +49 (0)2137 - 955 599
E-Mail: kwolff@its.jnj.com
Internet: www.janssen-cilag.de

Die Janssen-Cilag GmbH gehört zu den führenden forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland. Wichtige Kompetenzfelder des Unternehmens sind Anästhesie, Schmerz, Pneumologie, Dermatologie, Gynäkologie, Mykologie, Nephrologie, Neurologie und Psychiatrie, Onkologie, die Infektiologie/Virologie, Urologie sowie die Veterinärmedizin. 180.000 Neusynthesen entwickelte die Janssen-Cilag Forschung bis heute. Aus 80 davon entstanden neue Arzneimittel. Fünf dieser Substanzen stehen auf der Liste der unverzichtbaren Arzneimittel der WHO.