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09/03/2010  -  Janssen-Cilag GmbH: Einigung auf Interessenausgleich und Sozialplan
Neuss, 16. März 2010. Die Geschäftsleitung der Janssen-Cilag GmbH und der Betriebsrat des Unternehmens haben die Verhandlungen über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan erfolgreich abgeschlossen. Die Mitarbeiter wurden heute im Rahmen einer Informationsveranstaltung detailliert über die konkreten Inhalte der Vereinbarungen sowie den weiteren Prozess informiert.

Im Zuge der Neustrukturierung des Unternehmens sieht der mit dem Betriebsrat ausgehandelte Interessen-ausgleich statt des ursprünglich geplanten Abbaus von ca. 235 Stellen innerhalb der mehr als 1.000 Mitarbeiter umfassenden Gesamtbelegschaft nun eine Reduzierung von ca. 175 Arbeitsplätzen vor. Bevor betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden, besteht im Interesse einer möglichst sozialverträglichen Durch-führung des erforderlichen Personalabbaus für unternehmensseitig angesprochene Mitarbeiter die Möglichkeit, das Unternehmen im Rahmen eines Freiwilligkeitsprogramms einvernehmlich zu verlassen. Mit Hilfe eines umfangreichen Maßnahmenpakets erhalten restrukturierungsbedingt ausscheidende Arbeitnehmer darüber hinaus umfassende Unterstützung bei der schnellstmöglichen Findung einer neuen beruflichen Perspektive.

Kris Sterkens, Vorsitzender der Geschäftsführung, zeigt sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis, ist sich aber auch über die Tragweite der Entscheidungen sehr bewusst. "Nach intensiven und sehr konstruktiven Gesprächen mit der Arbeitnehmervertretung haben wir am 11. März Vereinbarungen über einen Interessen-ausgleich und Sozialplan unterzeichnet, die aus unserer Sicht die Bedürfnisse unseres Unternehmens und unserer Mitarbeiter gleichermaßen gut berücksichtigen. Auch wenn wir der festen Überzeugung sind, dass es im Sinne der Zukunftssicherheit unseres Unternehmens keine Alternative zu der anstehenden Neustrukturierung gibt, wissen wir dennoch auch, wie schmerzhaft diese Entscheidung für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen ist. Wir werden daher alles dafür tun, diese Mitarbeiter nicht nur wirtschaftlich abzufedern, sondern auch bestmöglich bei der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung zu unterstützen."

Die Betriebsratsvorsitzende, Christel Feuster, kom-mentiert die Einigung mit der Geschäftsleitung wie folgt: "Für den Betriebsrat war die Notwendigkeit einer solch dramatischen und umfangreichen Maßnahme schwer nachzuvollziehen. Wir haben hart verhandelt und das maximal Mögliche für die verbleibenden und für die ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen herausgeholt. Der Betriebsrat erwartet, dass mit der Umstrukturierung und dem damit verbundenen Stellenabbau die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens gestellt sind, und damit die verbleibenden Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden konnten."

Anlass für die vorgesehenen Veränderungen ist zum einen die weltweite Neuausrichtung und Umstruk-turierung des Mutterkonzerns von Janssen-Cilag, Johnson & Johnson. Unabhängig von den weltweiten Gegebenheiten steht die Janssen-Cilag GmbH allerdings auch vor deutschlandspezifischen Herausforderungen, beispielsweise den sich rasant verändernden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen.

Weiterführende Informationen zu den Restrukturierungs-maßnahmen im Konzern von Johnson & Johnson finden Sie unter: http://www.investor.jnj.com/press-release.cfm

Die vollständige Presseinformation können Sie hier als pdf-Datei downloaden.

Pressekontakt:
Kristina Wolff
Janssen-Cilag GmbH
Johnson & Johnson Platz 1
41470 Neuss
Tel: +49 (0)2137 - 955 930
Fax: +49 (0)2137 - 955 599
E-Mail: kwolff@its.jnj.com
Internet: www.janssen-cilag.de

Die Janssen-Cilag GmbH gehört zu den führenden forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland. Wichtige Kompetenzfelder des Unternehmens sind Anästhesie, Schmerz, Pneumologie, Dermatologie, Gynäkologie, Mykologie, Nephrologie, Neurologie und Psychiatrie, Onkologie, die Infektiologie/Virologie, Urologie sowie die Veterinärmedizin. 180.000 Neusynthesen entwickelte die Janssen-Cilag Forschung bis heute. Aus 80 davon entstanden neue Arzneimittel. Fünf dieser Substanzen stehen auf der Liste der unverzichtbaren Arzneimittel der WHO.